Sommergöttinnen 2022, die mit den Reichen des Wassers verbunden sind

Göttin Sirona von Andrea Dechant

Selene, Tiamat, Sequana, Sirona, Frau Holle, Egeria, Yemaya, Mater Matuta und Ihr vielen Anderen …

Wir lächeln den Wassern der Erde zu, den Bächen und Flüssen, den Quellen und Seen, den Brunnen und Tümpeln und den Meeren, und wir spüren all das Wässrige in uns. Und die Lust, uns im Wasser zu bewegen, tauchen, spritzen, uns tragen lassen, floaten … Wir verbinden uns über die Wasser mit der Mondin, die alles Wasser der Welt bestimmt. Wir erkennen im Wasser Gaias spürsame Form der Führung und Lenkung alles Lebendigen durch das Strömen der Wasser.

In der großen Trockenheit und dem Stress durch Wassermangel bei so vielen Wesen wird neu bewusst, welch ein unermesslicher Schatz das Wasser für alle Lebewesen bedeutet.

Ich verbinde mich mit dem Elementarkörper des Wassers, mit den Wesen des Wassers, mit den Göttinnen der Wasserwelten. Ich stelle mich auf sie ein. Ich möchte durch sie spüren, wie ich ihnen beistehen, sie unterstützen, ihnen dienen  kann … Wie geht es Dir, wie geht es Euch, Wasserwesen?  

Wie kann ich Heilkräfte für eure Not, ihr Wasserwesen, ansprechen?  Wie die Friedenskräfte einladen, die dem Sterben der Fische in der Oder und den vielen anderen gestressten Flüssen entgegentreten? Wie kann ich dem Wasser des Lebens in dem Hitzestress dieses besonderen Sommers dienen?

Was will in diesem Sommer mit seiner ganz neuen Qualität der Hitze und der Brände, in diesem Sommer mit seiner neuen Dimension der Not der Gewässer durch mich erkannt, gespürt, verstanden werden? Was will durch mich werden? Wie kann ich in dieser Lage dem Lebensfluss dienen?*

Vielleicht durch meine Wahrhaftigkeit und Anteilnahme an der Belastung, denen die Kräfte des Lebens ausgesetzt sind ?  Vielleicht, indem ich den DurstSchmerz der Wasserwesen an mein Herz lasse. Vielleicht kann ich die Blockade der kosmischen Wasserkräfte durch die giergetriebene Überhitzung der Erde als das erkenne, was sie ist. Wenn ich das, was ist, nicht übergehe, sondern wahr-nehme und seine Bedeutung zulasse. Vielleicht kann dann wieder etwas ins Fließen kommen? Wenn ich merke, es kommt auf mich an: auf das was ich vernehme, zulasse, das was ich ausspreche. Es kommt darauf an, wie ich handle.

Und: Wenn ich die Vollkommenheit  des Wassers und seiner Wesen  in der sichtbaren Wirklichkeit und  in den nicht sichtbaren Welten  feiere,  bejuble,  besinge, für sie tanze, sie genieße  und ehre  …

Avesta

*Habt keine Scheu davor,  auch mit anspruchsvollen Fragen in eine Meditation, Phantasiereise oder Imagination zu gehen.  Oft sind die Bilder und Impulse, die uns dann geschickt werden, gar nicht besonders “heilig“. Sondern eher lustig, witzig, auf jeden Fall  sehr lebendig und inspirierend.

Und gerade dann,  wenn eine Frage  aus einer  Ratlosigkeit , aus einem Ohnmachtsgefühl  heraus entstanden ist, sind die Antworten meist  wenig weihevoll – überfordernd, sondern  belebend!